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03 September 2008 @ 01:54 pm
Ein einziger Augenblick  


Titel: Ein einziger Augenblick
Erschienen: USA 2007
Genre: Drama, Tragödie
Darsteller: Mark Ruffalo, Joaquin Phoenix, Jennifer Connelly

Handlung:
Als Anwalt Dwight Arno mit seinem Sohn Lucas von einem Baseball-Spiel zu später Stunde auf dem Heimweg über eine dunkle Waldstraße rast, erfasst der Wagen den zehnjährigen Josh und verletzt ihn tödlich. Völlig geschockt hat Dwight keine Zeit, großartig nachzudenken und fährt weiter. Der Vater des getöteten Jungen ist verzweifelt, musste er doch den Tod seines Sohnes mitansehen, und sucht jetzt voller Wut und dem Wunsch nach Rache den flüchtigen Fahrer. Als die Polizei kaum weiterkommt, engagieren er und seine Frau eine Anwaltskanzlei mit der Überwachung der Ermittlungen - ausgerechnet Dwights Kanzlei.

Kritik:
Ja... ein wirklich bedrückender Film. Gut, es gibt einige Längen aber ich liebe Mark Ruffalo einfach und er spielt einfach fabelhaft. Und auch wenn ich Phoenix nicht sehr mag, auch er spielt souverän und glaubhaft. Als Zuschauer ist man wirklich die ganze Zeit hin und hergerissen. Man versteht den Schmerz, die Wut, den Zorn des Vaters des getöteten Jungen - und andererseits sieht man diesen Mann, der vor Schuldgefühlen kaum Schlaf findet, sich der Polizei stellen will und durch dumme Zufälle immer wieder davon abgehalten wird. Erst kurz vor Schluss kommt es zum 'Showdown' und, Gott, ich bin tiefer in den Sitz gekrochen. Ein Gefühlsdrama hoch 10! Mir kamen schon die Tränen, da war es auch schon vorbei. Irgendwie ganz abrupt aber auch das liebe ich an Filmen - man sitzt da und weiss nicht, was man jetzt sagen oder tun soll, weil die Geschichte einem nahe ging, einen bewegt und  zum nachdenken anregt.

Fazit:
Ein wirklich toller, tragischer Film mit großartigen Schauspielern, einer guten Geschichte und viel viel Herzschmerz.

Note:
2

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